Ein Faible für den Acid-Sound – ĂVEM verschenkt sein Werk „SOL“ | trndmusik

Ein Faible für den Acid-Sound – ĂVEM verschenkt sein Werk „SOL“


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„Ich hatte schon seit längerer Zeit ein neues Faible für den Acid-Sound entwickelt und habe mir nun kürzlich einen Roland TB-03 Synthesizer geleistet, mit dem ein Grossteil dieses Tracks produziert wurde“, verrät der Produzent ĂVEM, wenn er über seinen Track „SOL“ spricht. Die Nummer ist mit 112 BPM deutlich schneller als seine üblichen Produktionen: „Doch ich wollte etwas neues und frisches ausprobieren, das zum alltäglichen Hören, aber auch mal fürs Feiern taugt. Inspiriert war ich wahrscheinlich hauptsächlich von Zebra Centauri, deren Musik ich zu der Zeit hoch und runter hörte.“ Die Nummer ist in seinem neuen Studio in Basel zu irgendeiner fragwürdigen Uhrzeit entstanden, wie es so oft der Fall bei ihm ist. „Am Anfang war die Bassline, dann kam der Rest. Die letzten Touches habe ich aber Zuhause erledigt, so kam auch der abrupte Tonlagen- und Stimmungswechsel im letzen Teil zustande“, erzählt der Schweizer.

Unkompliziert und zeitnah

Das Artwork basiert auf einem Foto, dass er im Basler Industriegebiet (nähe St. Johanns Bahnhof) geschossen hat, wo auch einige der vorkommenden Fieldrecordings gemacht wurden. Das Werk bietet er bei trndmsk als freien Download an: „Jeder Künstler kennt das Gefühl, etwas neues gemacht zu haben und das Ganze teilen zu wollen. Nichts gegen Labels, aber so ein Release kann lange dauern und da der Produktionsprozess bei mir eng mit der Kreation eines Artworks verschlungen ist, mag ich die Kontrolle bei Eigenreleases oder Free Downloads.“ Wenn ein Release lange dauere, könne es sein, dass sich der eigene Sound schon stark verändert habe, bis der Tag endlich komme, so ĂVEM. Kurz gesagt: Er hatte Lust, den Track unkompliziert, zeitnah und nach seiner Idee rauszuhauen.

SOL

In Planung

In nächster Zeit steht einiges an für den Künstler – unter anderem ein Vinyl-only DJ-Set und ein neues Liveset, das man dieses Jahr vielleicht am einen oder anderen Festival am Bergheider See antreffen könnte. „Natürlich kommen auch viele neue Tracks, teils in Kollaboration mit den Jungs (Dandara und Arutani), aber natürlich auch im schnelleren Duo Digitule, mit dem für mich alles begann. Aber auch auf unserem Family-Label LOKD kann man dieses Jahr viele entzückende neue Werke und Podcasts erwarten.“

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