Verschiedene Einflüsse in einem Downbeat-Set – der Bordello-Bizarre-Mitschnitt von ro.mé


rome

Im Dezember fand die erste Bordello Bizarre im Berliner Bassy Club statt. „Das Konzept der Party hat mir gleich gut gefallen“, gesteht ro.mé. „Viele freakige, offene und verkleidete Menschen, die Lust haben, mehr aus einer Nacht zu machen. Umso mehr hat es mich dann gefreut, als ich von einem der beiden Veranstalter gefragt wurde, ein Downbeat-Set zu spielen.“ Die meisten seiner Tracks standen schon davor fest, nur die Reihenfolge war noch nicht ganz klar. „Viele der Tracks habe ich schon seit langem auf meiner Festplatte und da habe ich mich sehr darauf gefreut, endlich welche davon spielen zu können. Stimmungsmäßig sollte es auf jeden Fall ein Set werden, welches sich langsam aufbaut.“ Zudem war es ihm wichtig, viele verschiedene Einflüsse zu kombinieren – sei es spanische Vocals, lateinamerikanische Rhytmen oder orientalische Instrumente.

Viel Charme und Wärme

„Der Bassy Club zählt sicher nicht zu den bekanntesten Berliner Techno Clubs, doch hatte das Konzept der Party perfekt dort reingepasst“, findet der DJ. Die Tanzfläche habe viel Charme und Wärme ausgestrahlt, „und es wurde viel dekoriert. Gerade für ein langsames Set ist das essentiell, damit sich die Tänzer geborgen fühlen und ganz in die Musik eintauchen können.“ Drei Tracks haben es dem Musiker besonders angetan: die Bearbeitung von Detmolt zu Hani Niroos Nummer „شب بود „, „Árbol“ von Sainte Vie und Galo sowie „Folha de Jurema“ von Nicola Cruz im Remix von Xique-Xique. „Über Weihnachten geht es erstmal zur Familie in den Süden, bevor es dann an Silvester wieder rund geht“, blickt der DJ voraus. „Besonders freue ich mich, an Neujahr bei der bekannten Hippie New Year Party in der Ritter Butzke das Jahr musikalisch beginnen zu dürfen. Das Line Up ist mit Stimming, Oliver Huntemann, Rey & Kjavik und Co. hochklassig besetzt und vor einem Jahr hätte ich noch nicht glauben können, dass ich mal ein Teil davon sein werde.“